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Freiheit vs. Zensur

Schwarz-gelb wird unsere neue Bundesregierung also werden… Bevor die von Frau von der Leyen im Eiltempp durchgeboxten Internetsperren zur (leicht zu umgehenden, völlig wirkunslosen, populistischen und von technischem Unverständnis zeugenden) Alltäglichkeit werden, hier ein Video, das auf vielleicht etwas polemische Weise auf den UnSinn der Regelung aufmerksam macht.

Zensur ist ein einfaches Mittel, um missliebige Dinge aus der öffentlichen Wahrnehmung zu entfernen, sie verschwendet Ressourcen, die bei der aktiven Bekämpfung von Kriminalität sinnvoller verwendet werden könnten. Zensur ist keine Lösung für Probleme, das war sie nie und kann es auch niemals sein. Zensur kann Freiheit nicht beschützen, sie ist das Ende der Freiheit. Und ja, dieses Thema geht uns alle an!

(Quelle)

Augenwischerei 2.0

Die von unserer Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Ursula von der Leyen, derzeit auch liebevoll “Zensursula” genannt, durchgeboxten Internetsperren erscheinen in vielerlei Hinsicht fragwürdig.

Im folgenden eine kurze Erklärung des technischen Hintergrundes der Internetsperren. Gleichzeitig wird im folgenden Video darauf hingewiesen, dass es bereits mit geringem technischen Aufwand möglich ist, die Sperren zu umgehen.

(Quelle)

Nun soll dies selbstverständlich kein Aufruf zum Rechtsbruch sein, oder irgendwen dazu veranlassen, sich Zugang zu “gesperrten” Seiten zu verschaffen. Aber es muss die Frage gestattet sein, was diese populistische Augenwischerei ziemlich nutzlose Aktion im Superwahljahr 2009 soll, zumal die Unzulänglichkeiten der Sperr-Lösung schon sehr lange bekannt sind. Argumente, dass der direkte Kontakt zu Serverprovidern, auf deren Maschinen rechtswidrige Angebote gehostet werden, viel mehr Erfolge bringt, verhallten ungehört. Man möchte sich offenbar damit begnügen, die Augen vor Problemen zu verschließen, statt auf eine Löschung der Daten aus dem Netz hinzuarbeiten.

Nun, es ist eben schon Wahlkampf, mag der eine oder andere denken und liegt damit sicher nicht falsch.