Ja, ich bin einer von denen, die nach Feierabend, kurz vor dem Zu-Bett-Gehen, für eine Stunde, manchmal auch zwei, in virtuelle Welten abtauchen und dort spannende Geschichten erleben oder gemeinsam mit anderen Spielern um den Sieg wetteifern. Ich bin online nicht unter meinem “Klarnamen” aktiv, sondern unter Pseudonym. Nun ist es mit ein wenig Recherche recht einfach, herauszufinden, wie zumindest eines meiner Netz-Alter-Egos heißt, aber dies sei mal dahingestellt. Ich entscheide mich aus bestimmten Gründen dafür, im Netz unter anderem Namen aufzutreten. Das hat weniger mit der Angst vor Identifizierung meiner Person, sondern vielmehr mit der Welt zu tun, in die ich mich begebe. Meine Identität aus der “echten” Welt (wenn es sowas gibt) spielt beim Spielen im Netz keine Rolle.
So kommuniziere ich auch in Foren oder Blogs oder bei Twitter unter meinem Pseudonym, weil ich es so gewohnt bin und es im Spielkontext auch sinnvoll finde. So treffen sich die Spieler, die eben noch online einander gejagt oder geholfen haben, auch im Forum unter Ihren “Nicknames” wieder.
Blizzard, Betreiber eines der (in der westlichen Welt) populärsten Online-Rollenspiele (”World of Warcraft”), verlangt seinen Kunden nun ab, in den Foren zum Spiel nur noch unter Klarnamen zu kommunizieren.
Die Entwicklung der Sozialen Medien hat in den letzten Jahren nicht nur die Kommunikationsgewohnheiten von Millionen Menschen, sondern auch die von Unternehmen verändert. Die Reichweiten und die Vorteile für Marketing, Akquise und die Pflege von Kontakten stehen dabei im Vordergrund. Der folgende Videoclip (englische Texte) illustriert diese Entwicklungen anschaulich. Die Musik sollten können Sie getrost abschalten, der Clip funktioniert ohne Ton.
Da hört man quasi jeden Tag vom “Web2.0″ und seinen tollen Möglichkeiten, malt sich aus, wie Unternehmen sich dort kostengünstig und multimedial präsentieren können, neue Kunden akquirieren und bestehende binden, wie Twitter als superschneller Informationskanal und facebook als Werbefläche mit sagenhaften 500 Millionen potentiellen Adressaten eingesetzt werden…und nun diese ernüchternde Aussage: Nur jedes dritte deutsche Unternehmen hat eine Social Media Strategie.
Es ist soweit. Ab sofort finden Sie uns auch bei facebook. Dort führen wir alle Informationen von unserem Blog und dem beranet-Twitteraccount zusammen, so dass Sie sich auf einen Blick informieren können.
Wenn Ihnen unsere facebook-Seite gefällt, klicken Sie einfach den entsprechenden Button dort. Sie können zu allen Inhalten Kommentare hinterlassen und so nun auch über das große Social Network facebook mit uns Kontakt aufnehmen.
Twitter, der angesagte Microblogging-Dienst, wird verstärkt auch zur Kommunikation in Unternehmen und für die Kommunikation mit Kunden eingesetzt.
Sehen Sie im Folgenden einen Videobeitrag, in dem mehrere Firmenvertreter zur Wort kommen und darstellen, welchen Stellenwert Twitter im Unternehmen hat und wie es eingesetzt wird.
Facebook hat ja gerade wieder einen großen Wurf gemacht. “Social Plugins” nennt sich eine Reihe von Werkzeugen, die es ermöglichen, eine Vernetzung von Webinhalten mit facebook herzustellen. Anders als bisher können nicht nur “interne” Inhalte von facebook anderen Nutzern empfohlen, kommentiert oder “gemocht” werden, nun erstreckt sich dieses Feld in jeden beliebigen Winkel des Netzes.
Und das ist jetzt etwas unglaublich Revolutionäres? Ja. Zumindest, wenn man die Umwälzung des Informations- und Kommunikationsstroms im Blick hat, die damit einhergeht. Facebook macht sich durch die “Social Plugins” geschickt zum Nabel der (Netz)Welt. Aus Sicht des Marketings eines Unternehmens liegt enormes Potential in diesen Werkzeugen, denn sie ermöglichen es, Rückmeldungen von Nutzern und Besuchern einer Website direkt zu erfassen und ggf. auf einer facebook-Präsenz gesammelt auszugeben. Quasi Werbung, die sich selbst macht.