Tag Archiv für beratung

Unterwanderung von rechts

Dass Neonazis und andere Vertreter rechten Gedankenguts sich gern moderner Kommunikationsmittel bedienen, um braune Propaganda zu verteilen, ist (leider) keine neue Erkenntnis. Doch die Qualität und Reichweite dieser Netz-Aktivitäten vom brauen Rand der Gesellschaft nimmt durch die Unterwanderung Sozialer Netzwerke zunehmend beängstigende Formen an. Längst ist es nicht mehr so, dass eine Nazi-Seite auf den ersten Blick zu erkennen wäre, vielmehr verstecken sich rechte Ideologie und demokratiefeindliches Gedankengut heute hinter Parolen gegen “Kinderschänder”, den Euro und ähnliches.

Wie heute zu lesen, haben derartige Seiten bei facebook mehrere zehntauend Anhänger, die dort “gefällt mir” geklickt haben. Es ist anzunehmen, dass nur ein Bruchteil dieser Menschen weiß oder auch nur ahnt, dass hier ein starker Wind von rechts weht. Jeder, der ohne einen Blick hinter die Kulissen zu wagen, “gefällt mir” auf einer solchen Seite klickt, öffnet sein Profil für von braunem Denken durchsetzte Inhalte. Das wirklich Schlimme daran ist, dass die Inhalte auf eine subtile und schleichende Weise ins Bewusstsein der Menschen gelangen. Wenn man nur oft genug hört, dass der böse Euro schuld an allen Krisen ist, dann glaubt man´s irgendwann, bis schließlich auch ein Austritt aus der bösen (weil ja vom Euro regierten) EU gar nicht mehr so absurd erscheinen mag.

Hier wird mit emotionalen Mitteln politische Propaganda betrieben und jeder, der “gefällt mir” anklickt, macht sich selbst zum Werkzeug. Dies nutzt auf perfide Weise die Strukturen des Web2.0 für die Verbreitung demokratiefeindlichen, rassistischen und extremen Gedankengutes. Wie so oft im Leben lohnt hier ein zweiter oder dritter Blick auf das, was auf derartigen Seiten (nicht nur bei facebook) geschrieben steht. Hinter den vermeintlichen Kinderschützern stecken oft (natürlich nicht immer) Nazis, die sich hier ein dankbares Thema aussuchen, denn natürlich findet jeder Kinderschänder (wobei hier schon der gewählte Begriff herabwürdigen und stigmatisieren soll) abstoßend. Aber spätestens bei Rufen nach der Todesstrafe, die in unserem Land seit langem abgeschafft ist, und das aus guten Gründen, sollte, nein muss man hellhörig werden. Hier offenbart sich, unter dem Deckmantel des Gutmenschentums, die wirkliche Gesinnung und Absicht, die langsame aber konsequente Demontage demokratischer Grundsätze und Strukturen.

Beinahe alle Netzwerke bieten Möglichkeiten, Inhalte zu “melden”, die Ihnen aus irgend einem Grund verdächtig vorkommen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, denn nur auf diesem Wege kann im Netz rechtes Gedankengut bekämpft werden. Wer wegschaut und nichts tut, billigt stillschweigend, dass rechte Propaganda weiter das Netz verpestet.

Wenn Sie anonyme Beratung zum Thema in Anspruch nehmen möchten, steht Ihnen die “Online-Beratung gegen Rechtsextremismus” gern zur Verfügung.

AWO OPuS startet mit der Online-Pflegeberatung für Angehörige und Senioren

Pflegeangebote gibt es viele – doch nur wenige kennen ihre Leistungsansprüche, passende Dienstleistungsangebote oder finden Rat bei Fragen zum Thema Demenz oder Lebensende. Die Online- Pflege- und Seniorenberatung der AWO informiert Angehörige und pflegebedürftige Personen zum komplexen Themenfeld Pflege – anonym und kostenfrei unter www.awo-pflegeberatung-online.de!

Das Team vowww.awo-pflegeberatung-online.den AWO OPuS hat eine Onlineberatungsplattform geschaffen auf der sich Ratsuchende zum Thema Pflege direkt und sicher an das Expertenteam der AWO wenden können. Die Beratungsschwerpunkte sind so vielseitig wie das Thema Pflege selbst.

Das Team von AWO OPuS berät Ratsuchende zu folgenden Schwerpunkten:

  • Beratungen zu Leistungsansprüchen (bspw. aus der Pflegeversicherung, Krankenversicherung, der Sozialhilfe)
  • Beratung zu Dienstleistungsangeboten (z.B. Wohnen im Alter, Essen auf Rädern, Hausnotruf, Soziale Dienste, Hilfsmitteln)
  • Beratung zur aktiven Lebensgestaltung im höheren Alter (wie z.B. Reisen / Wellness, Sport / Bewegung, Bildung, seniorengerechten Produkte, ehrenamtliche Tätigkeiten / Selbsthilfe
  • Beratung zu Themenfeldern wie Demenz, Vorsorgemöglichkeiten, Fragen am Lebensend

Direkt zur Onlineberatung von AWO OPuS gelangen Sie über www.awo-pflegeberatung-online.de.

Schluss mit dem Kick!

Die Landesstelle für Suchtfragen Mecklenburg Vorpommern bietet seit kurzem Online-Beratung zum Thema “Glücksspielsucht” an.

Zielgruppe sind nicht nur Betroffene Spieler und Spielerinnen, sondern natürlich auch deren Angehörige, Freunde oder andere Personen, die unter der Glücksspielsucht ihres Partners, Freundes oder Bekannten leiden. Vier Beratungsstellen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern bieten gezielt Beratung zum Thema Glücksspielsucht an. Auf einer Karte des Bundeslandes können sich Betroffene oder Angehörige eine Beratungsstelle in ihrer Nähe heraussuchen und direkt mit den BeraterInnen Kontakt aufnehmen. Daneben finden Betroffene und Angehörige auf www.gluecksspielsucht-mv.de natürlich auch hilfreiche Informationen rund um das Thema.

Die Landesstelle für Suchtfragen berät online mit beranet.

Caritas Mainz berät zu Glücksspielsucht

Die “Helpline” der Caritas Mainz bietet nun auch Beratung zum Thema “Glücksspielsucht” an.

Das Beratungsangebot (hier Flyer im PDF-Format ansehen) richtet sich sowohl an Betroffene als auch an deren Angehörige und umfasst neben Information und Beratung auch Therapievermittlung und Krisenintervention.

Sie erreichen die Helpline unter http://www.caritas-mainz-onlineberatung.de/ und dann durch Klick auf den “Helpline”-Button.

Freunde fürs Leben

Der Verein “Freunde fürs Leben” mit Sitz in Berlin bietet einen WebTV-Kanal, auf dem Prominente mit Statements zu Themen wie Krisen, Depressionen und Suizid zu Wort kommen.

Im folgenden Clip besucht Moderatorin Vanessa Petruo (ja, die von den No Angels) die Beratungsstelle NEUhland in Berlin.

(Quelle)

Mehr Clips mit Promis wie Markus Kavka, Klaas Heufer-Umlauf oder Simone Hanselmann und weitere Informationen finden Sie direkt bei frnd.tv. Eine sehr interessante Seite mit wissenswerten Informationen, Links zu Beratungsstellen und einigen Selbsttests wartet auf Sie.