Als eines der Hauptargumente für den Einsatz von Online-Beratungslösungen werden häufig der Klientenschutz und die damit einhergehende Anonymität angeführt. Anders als bei face-to-face-Beratung können sowohl KlientInnen als auch BeraterInnen den Schutz der Anonymität des Netzes nutzen.
Auch im Bereich der Selbsthilfe setzt sich dieses Bewusstsein langsam durch. Mehr und mehr weiten Selbsthilfeorganisationen ihre Angebote in den virtuellen Raum aus, manche Gruppen existieren sogar ausschließlich im Netz. So auch “Hungrig Online e.V.”. Der Verein bietet moderierte Foren, Mailinglisten und einen Chat sowie jede Menge Informationen zum Thema Essstörungen. So geht ab dem 14. Februar 2010 eine virtuelle Selbsthilfegruppe namens “Kaph” online, Interessenten finden hier weitere Informationen. Mehr Wissenswertes über virtuelle Selbsthilfe stellt “Hungrig Online e.V.” in Form einer Pressemitteilung bereit.
Liebe Beraterinnen und Berater, liebe BesucherInnen dieses Blogs,
ab sofort steht eine neue Rubrik zur Verfügung: die “HörBar”. Sie erreichen Sie über die Navigation oben. Hier finden Sie Interviewmitschnitte zu Themen aus dem Bereich Online-Beratung. Wir werden dieses Sektion regelmäßig aktualisieren und Sie mit Wissenswertem versorgen. Selbstverständlich freuen wir uns auch über Anregungen zu interessanten Interviewpartnern oder -themen.
Die “Helpline” der Caritas Mainz bietet nun auch Beratung zum Thema “Glücksspielsucht” an.
Das Beratungsangebot (hier Flyer im PDF-Format ansehen) richtet sich sowohl an Betroffene als auch an deren Angehörige und umfasst neben Information und Beratung auch Therapievermittlung und Krisenintervention.
Sie erreichen die Helpline unter http://www.caritas-mainz.de und dann durch Klick auf den “Helpline”-Button.
Erstmal ein frohes und gesundes neues Jahr an alle Leser, Kunden und Interessierten! Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr 2010!
So, jetzt zum Artikel:
Und das sage noch einer, die öffentlich-rechtlichen Medien wären immer etwas hinterher, was moderne Technik angeht. Dass dem offensichtlich nicht (mehr) so ist, bewies unlängst die Ankündigung einer Tagesschau-App.
Die Tagesschau, eine der Institutionen des deutschen Fernsehens, hat nun auch eine eigene facebook-Seite. Die Technik- und Social-Media-Offensive der ARD zeugt davon, dass man die Zeichen der Zeit nicht nur erkannt, sondern vielmehr beschlossen hat, nun richtig in die Vollen zu gehen. Gut, die facebook-Seite ist im Prinzip nicht viel mehr als ein gut vernetztes Blog, man kann “Fan” werden und das ganze ist momentan einfach “in”. Für mich als Nicht-iPhone-Nutzer ist die angekündigte Tagesschau-App eher nutzlos, aber die ARD scheint willens, alle neuartigen Kommunikationswege einzusetzen, um zu zeigen, was mit den Gebühren alles möglich ist, dass sie ihrem Informationsauftrag nun auch multimedial nachkommen will.
Wann kommt die ARTE-App? Französische OnScreen-Texte, dazu optional japanische Untertitel. Wäre bestimmt ein Knaller.
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen das Team von beranet und die zone35 GmbH!
Ihnen, liebe Beraterinnen und Berater, stehen wir natürlich in 2010 weiter als kompetente Partner zur Seite, begleiten Sie durch Ihre IT-Projekte und unterstützen Sie bei der Online-Beratung.
Freuen Sie sich auf spannende Neuigkeiten in 2010, das neue beranet wird Sie überraschen, Videotutorials inklusive, die Website www.das-beratungsnetz.de wird in neuem Glanz erstrahlen und wir werden noch einige andere Dinge für Sie parat halten. Natürlich werden Sie auch in 2010 über alles Wissenswerte rund um die Online-Beratung und das Netz hier auf www.beratungsrauschen.de informiert.
Wir bedanken uns bei Ihnen, liebe Beraterinnen und Berater, für Ihre Treue und Ihr Engagement beim weiteren Verbessern unserer Online-Beratungslösung beranet.
Um Sie nun vollends in eine besinnliche Jahresend- und Weihnachtsstimmung zu versetzen, hier ein kleiner weihnachtlicher Videoclip: Jewel mit “Joy to the world”.
Zwei Drittel der deutschen Websites verstoßen gegen geltendes Recht, weil sie kein “öffentliches Verfahrensverzeichnis” ausweisen, bzw. keine Datenschutzerklärung enthalten.
Laut der xamit Bewertungsgesellschaft scheint das geltende Datenschutzrecht noch nicht bei den Betroffenen angekommen zu sein. Auf der Website können Sie das “Datenschutzbarometer 2009″ als PDF herunterladen. Die Studie stellt die momentane Datenschutzsituation in Deutschland dar, dabei schneiden die Websiten schlecht, Vereine, Verbände und andere Stellen sogar noch schlechter ab.
Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) schreibt in §4 klar vor, dass jede Einrichtung/Firma, die personenbezogene Daten erhebt und verarbeitet, Auskunft darüber geben können muss, was mit diesen Daten geschieht, wer Einsicht darin hat und zu welchem Zweck die Daten erfasst werden. Zu diesem Zweck hat sich das “öffentliche Verfahrensverzeichnis” etabliert. In diesem wird alles angegeben, was mit der Erfassung und Verarbeitung personenbezogener Daten zu tun hat.
Klingt kompliziert? Ist es nicht. Unter www.mein-datenschutzassistent.de finden Sie unseren Datenschutzassistenten, der Ihnen genau dabei hilft, das öffentliche Verfahrensverzeichnis zu erstellen. Sie geben an, welche Daten Sie zu welchen Zwecken erfassen, was damit geschieht und wann gelöscht wird, der Assistent erstellt Ihnen eine PDF-Datei, die Sie direkt in Ihre Website einbinden können. Binnen 15 Minuten erstellen Sie Ihr öffentliches Verfahrensverzeichnis und erfüllen die Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes.
Datenschutz kann so einfach sein.
Der Datenschutzassistent ist eine Kooperation von beranet und dem Paritätischen Gesamtverband.
Schulungen für unsere Online-Beratungslösung beranet durchzuführen, gehört zu meinem Aufgabenbereich. Dazu fahre ich hin und wieder in ganz Deutschland herum und bringe dann vor Ort neuen Beraterinnen und Beratern unsere Software näher.
Gerade erst war ich in Hamburg. Morgens um 4 Uhr aufgestanden, auf zum Hauptbahnhof. Bahn war zum Glück pünktlich. Also auf nach Hamburg. Dort erwartete mich trübkaltes Regenwetter, welches sich auch den ganzen Tag lang nicht bessern wollte. Immerhin gab es Kaffee (siehe Bild).
Der Schulungsraum war gut gefüllt, mehr als ein Dutzend Rechner wurden per (W)LAN verdrahtet oder eben auch nicht, die Laune war gut und die Schulung lief reibungslos. Gemeinsames Mittagessen, dann der zweite Teil der Schulung. Alles lief super, einzig das Wetter hatte irgendwie keine Lust, besser zu werden.
Gegen 18 Uhr bestieg ich dann den ICE, der mich zurück nach Berlin bringen sollte. Ungefähr 60 Kilometer vor Berlin stoppte der Zug und eine Durchsage ließ mich aufhorchen: “Sehr geehrte Fahrgäste, leider hat unser ICE ein Reh überfahren…”. Das scheint ja zur Mode zu werden, einige Tage zuvor war etwas Vergleichbares schonmal passiert. Anscheinend hatte die Kollision mit dem Reh den Triebwagen beschädigt, so dass wir mehr als eine Stunde mitten auf Feld standen, bis wir in den nachfolgenden ICE “evakuiert” wurden. Mit reichlicher Verspätung ging´s dann endlich nach Berlin…
Tja, da sage noch einer, Bahnfahren wäre langweilig.
“Vorratsdatenspeicherung”, das war eines der Wörter, welches im Wahlkampf 2009 häufig fiel, obwohl nur die wenigsten Menschen wirklich wissen, was damit eigentlich gemeint ist.
Neuen Erkenntnissen zufolge speichern manche Anbieter von Telekommunikationsdiensten wesentlich mehr Daten, als das Gesetz fordert und bewahren diese teilweise auch wesentlich länger auf. Netzpolitik.org schreibt dazu:
Das Ergebnis ist erschreckend, denn die betroffenen Unternehmen speichern deutlich mehr Daten als vom Gesetzgeber überhaupt gefordert: Illegal erfasst würden Informationen über die Nutzung von Internet-Zugängen, Handys, Internet-Hotspots, E-Mail und Telefonanschlüssen. Von Nutzern mobiler Internetzugänge würde gar der jeweilige Standort “lückenlos erfasst”, so dass bei einem Anbieter das Bewegungsverhalten der Nutzer in den vergangenen sechs Monaten auf 15 Minuten genau “präzise nachzuverfolgen” sei.
Auch die technisch-organisatorischen Regeln zur Aufbewahrung und zum Zugriff auf die Daten lesen sich sehr beunruhigend: Viele Anbieter bewahrten die sensiblen Daten über Kontakte, Bewegungen und Internetnutzung weit länger als die vorgeschriebenen sechs Monate auf, teilweise bis zu einem Jahr.
Wozu brauchen wir noch Geheimdienste, wenn schon der Telefonanbieter jederzeit weiß, wo man sich aufhält? Vielleicht sollte man den entsprechenden schwarzen Schafen mal mitteilen, dass das “Zuviel-Speichern” genauso gesetzwidrig ist wie das “Zuwenig-Speichern”?
Es ist doch immer wieder schön festzustellen, dass man wenigstens in einigen Belangen ganz auf der Höhe der Zeit ist.
Wie tagesschau.de heute schreibt, sind derzeit 73% aller deutschen Haushalte online, davon verfügen 82% über einen Breitbandanschluss. Analoge Modems und die Einwahl via ISDN sterben dagegen aus. Privat nutze ich auch einen Breitbandanschluss, beruflich sowieso, immerhin bieten wir eine Online-Beratungslösung an.
Ich kann mir das (Online)-Leben ohne schnelles Internet kaum mehr vorstellen. Wenn ich an die Zeiten meines 56K-Modems zurückdenke, mir dessen Piepen und Schnarren beim Verbindungsaufbau in Gedächtnis rufe und gleichzeitig daran denke, dass damals jede Minute im Netz (viel!) Geld kostete, dann kann ich kaum glauben, dass das erst ein paar Jahre her ist. Heute verschicke und empfange ich in Sekundenschnelle Datenmengen, die damals Stunden zum Herunter- geschweige denn Heraufladen benötigt hätten. Was ich heute zu Hause in einer Sekunde herunterlade (ca. 1 Megabyte), dauerte damals ca. 5 Minuten! An Videostreaming war damals nicht zu denken, heute zappe ich bei youtube durch die Kanäle und schaue mir HD-Clips an. Jedes moderne Handy kann heutzutage von unterwegs E-Mails abrufen, Videoclips herunterladen und Nachrichten an Twitter, Facebook und sonstwen schicken. Die Geräte werden kleiner, mobiler und gleichzeitig leistungsfähiger.
Kaum auszudenken, wo wir in fünf oder zehn Jahren sein werden.
Der “Medienpädogogische Forschungsverbund Südwest” hat die “JIM 2009″-Studie (JIM = “Jugend, Information, (Multi)Media”) veröffentlicht. Die Studie kann auf der Website des Forschungsverbundes heruntergeladen werden. Sie beschäftigt sich u.a. mit Nutzungshäufigkeit und -dauer von Medien, der Kommunikation im Internet sowie Computerspielen.
Lesenswert, vor allem im Hinblick auf die geschlechterspezifischen Unterschiede hinsichtlich der Nutzungsdaauer und der Art des Medienkonsums. Die Studie gibt einen sehr guten Überblick über die momentane Situation der Mediennutzung und ihrer Bedeutung für den Alltag bei Jugendlichen.